Welchen Eindruck macht Ihre Stimme?

Wie stimmig sind Sie?
Welchen Eindruck macht Ihre Stimme?

Die Macht der eigenen Stimme erkunden

 

Der Eindruck, den sich andere Menschen von Ihnen machen, hat eine Menge damit zu tun, wie Sie klingen. Allein der Stimmklang beeinflusst schon immens wie Sie auf andere Personen wirken. Manche Stimmen wirken automatisch einnehmend und andere bewirken Zurückhaltung. Wer eine zittrige oder zerbrechliche Stimme hat, den hält man oft für schwächer und unsicherer als jemanden, der eine feste und tief tönende Stimme hat. Wer hingegen weiß, wie er seine Stimme gezielt einsetzt, hat im Berufs- und Privatleben bessere Karten.

Sie kommt aus dem tiefsten Inneren und ist der wichtigste Übermittler von Kommunikation – die Stimme. Stimmen werden beachtet, ganz automatisch. Wir gehen davon aus, dass wir durch die Stimme Hinweise auf den Charakter, die Werte, Haltung und aktuelle Stimmung erhalten. Bewusst und vor allem unbewusst registrieren wir selbst kleinste Hinweise und interpretieren sie. Der Klang der Stimme beeinflusst die Bedeutung, die Zuhörer der Botschaft geben. Manches klingt einfach stimmiger. Manche Stimmen bleiben noch länger im Gedächtnis, während andere keinen Eindruck hinterlassen.

 

 

 

Wie stimmig sind Sie?

 

Wie steht es mit Ihrer Stimme? Wie gepflegt ist sie? Ja, eine Stimme will gepflegt und entwickelt werden. Da macht sie keinen Unterschied zu vielen anderen Fähigkeiten. Wie Sie Ihre Stimme erkunden und entwickeln können, erfahren Sie hier:

 

 

 

Sind Sie mit Ihrer Stimme vertraut?

 

Wer eine Aufzeichnung der eigenen Stimme, ist meist entsetzt: „Meine Stimme klingt doch ganz anders, oder?“ Warum wir es so schrecklich finden, die eigene Stimme zu hören? Weil wir es nicht gewohnt sind, unsere eigene Stimme so zu hören. Anderen Menschen im Umfeld sind unsere Stimme gewohnt.

Wenn wir sprechen, wird der von den Stimmbändern erzeugte Schall über das Jochbein, den Unterkiefer und die Schläfe vom Knochen direkt ans Innenohr weitergeleitet. Die Schwingungen werden von Muskeln und Gewebe gedämpft und verändern so die Klangfarbe. Deshalb hören wir unsere eigene Stimme tiefer. Bei aufgezeichneter Sprache, entfällt das. Ohne die eigenen Schwingungen im Körper klingt die Stimme auf einmal ganz fremd.

 

 

 

Eine gute Stimme basiert auf Training

 

Erfolg basiert in vielen Bereiche auf Überzeugungskraft. Überzeugungskraft basiert wiederum auf glaubwürdigem Auftreten, das Körpersprache und Klang der Stimme einbezieht. Eine kraftvolle betonte Artikulation und eine klare Sprache vermitteln Kompetenz, eine melodische Stimmführung wirkt sympathisch, die Modulation der Lautstärke und gekonnte Pausen erleichtert das Zuhören.Allgemein scheinen tiefere Stimmen für viele einen souveräneren Eindruck zu hinterlassen, weshalb Männer bei ihren Redegelegenheiten oft einen kleinen Vorteil haben. Ihre Nervosität wird tatsächlich seltener enttarnt. Die Stimmhöhe oder Stimmfarbe lassen sich selten auf die Schnelle beeinflussen. Gut zu wissen, mittels Stimmtraining und Rhetorikkursen ist all das erlernbar.